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Warum Google-Bewertungen für Wiener Bordelle problematisch sind

Wenn es um die Suche nach den besten Bordellen in Wien geht, ist Google für viele die erste Anlaufstelle. Die Suchmaschine bietet eine bequeme Möglichkeit, Bewertungen, Empfehlungen und Standorte zu finden. Doch Google verfolgt dabei eigene Interessen: Lokale Suchergebnisse werden gezielt in Google Maps und Google Business Profile integriert, sodass Nutzer vorrangig diese Angebote zu sehen bekommen.

Allerdings ist Google nicht unbedingt die zuverlässigste Quelle für Informationen über Bordelle. Während Bewertungen für viele Branchen hilfreich sein können, sieht es in der Erotikbranche oft anders aus. Die Art und Weise, wie Google Bewertungen filtert und verwaltet, wird den speziellen Anforderungen an Diskretion, Authentizität und Vertrauenswürdigkeit in dieser Branche nicht gerecht.

Fake-Bewertungen – ein weit verbreitetes Problem

Gefälschte Bewertungen sind in der Erotikbranche besonders häufig. Einige Bordelle werden gezielt von Mitbewerbern mit negativen Bewertungen angegriffen, während andere versuchen, ihr Image durch gekaufte positive Bewertungen zu verbessern. Dadurch wird es schwierig, echte Kundenmeinungen von manipulierten Inhalten zu unterscheiden.

Google gibt an, gefälschte Inhalte zu identifizieren und zu entfernen, doch in der Praxis zeigt sich ein anderes Bild. Besonders auffällig ist, dass viele negative Bewertungen von neuen Profilen aus Pakistan oder Indien stammen – ein klares Indiz für bewusste Angriffe auf etablierte Bordelle. Gleichzeitig lassen sich auch auffallend viele 5-Sterne-Bewertungen finden, die von brandneuen Accounts stammen, was auf gekaufte Fake-Bewertungen hindeutet.

Bewertungen von nicht echten Kunden

Ein weiteres Problem ist, dass auch echte Menschen Bewertungen abgeben, die jedoch nicht auf tatsächlichen Erfahrungen beruhen. Ein bekanntes Beispiel aus dem Wiener Nachtleben ist der Fall einer Frauengruppe, die den Eintritt in ein renommiertes Bordell verweigert bekam. Da die meisten Etablissements vor allem Männer oder Paare als Gäste akzeptieren, wurde der Gruppe der Zutritt nicht gewährt. Aus Frust hinterließ jedes Gruppenmitglied eine 1-Sterne-Bewertung, wodurch die Gesamtbewertung des Bordells drastisch sank – obwohl keine der Frauen die Dienstleistung tatsächlich in Anspruch genommen hatte.

Datenschutzbedenken schrecken Kunden ab

Datenschutz spielt bei der Suche nach erotischen Dienstleistungen eine zentrale Rolle. Google zeigt in den Business-Profilen die Klarnamen der Rezensenten an, was viele davon abhält, ehrliche Bewertungen abzugeben. Niemand möchte, dass sein Name mit einem Bordellbesuch in Verbindung gebracht wird.

Zusätzlich speichert Google Suchverläufe. Wer sich über Bordelle informiert, kann bald gezielte Werbung oder personalisierte Suchvorschläge erhalten – etwas, das viele Nutzer vermeiden möchten. Die mangelnde Anonymität auf Google erschwert es Bordellen, echte Kundenbewertungen zu sammeln. Während auf anonymen Foren ehrliche Erfahrungsberichte zu finden sind, ist dies auf Google kaum möglich.

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